Historische Grammatik

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Bei der historischen Grammatik werden, nach Lüdtke (2001: 12), im System von Sprachen oder was die Verteilung betrifft regelmäßige lautliche Entsprechungen festgestellt. Um solche Entsprechungen nachweisen zu können, müssen, laut Lüdtke (2001: 12-13), die Grundlage der Sprachen oder die geschichtlichen Zusammenhänge mehrerer Sprachen aufgrund von Etymologien bekannt sein. Bei den romanischen Sprachen bildet, so Lüdtke(2001: 13), das Vulgärlatein die Grundlage. Um Entsprechungen zwischen Sprachen etablieren zu können, müssen laut Lüdtke (2001: 13) zudem die Phoneme und Laute einer Sprache genau beschrieben sein und zwar in den verschiedenen Phasen deren Entwicklung und was die Schichten des Wortschatzes betrifft. Wenn es um diese Schichten geht, so sind, laut Lüdtke (2001: 13), die Erbwörter und Buchwörter die Schichten mit höchster Relevanz. Außerdem muss Sprachwandel, so Lüdtke (2001: 13) als etwas völlig Normales gesehen werden. So wie Phoneme und Laute müssen, laut Lüdtke (2001: 13), natürlich auch die grammatischen Kategorien unterschieden und beschrieben werden. Sodann müssen die Sprachen miteinander verglichen werden, denn nur durch den Sprachvergleich lässt sich herauszufinden, ob „verschiedene Sprachen das Ergebnis einer Entwicklung sind, die von einer einzigen Sprache ausgeht".